Für Nachfolge und Übergabe
IT-Lagebild vor der Unternehmensnachfolge.
Eine finanzielle Due Diligence zeigt nicht, in welchem Zustand IT und Technik sind, wie viel Investitionsstau ansteht oder wie stark das Unternehmen von einzelnen Köpfen abhängt.
01 Grenze
Was erkennt eine finanzielle Due Diligence nicht?
Eine finanzielle Due Diligence prüft, was sich in Zahlen ausdrückt. Der Zustand der Technik gehört nicht dazu.
02 Zeitpunkt
Wann sollte ein Inhaber das IT-Lagebild erstellen?
Deutlich vor der ersten Käuferansprache, damit sich Befunde noch beheben statt nur noch offenlegen lassen.
03 Formate
Sehen, hören, mitnehmen.
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FAQ Antworten
Fragen zur Nachfolge.
Welche IT-Risiken übernimmt ein Käufer bei einer Unternehmensnachfolge?
Ohne eigene Prüfung übernimmt ein Käufer den Zustand der IT so, wie er ist: offenen Investitionsstau, veraltete oder ungepflegte Systeme, laufende Lizenz- und Vertragsbindungen, Sicherheitslücken und die Abhängigkeit von einzelnen Personen oder Dienstleistern. Diese Risiken zeigen sich oft erst Monate nach der Übergabe.
Was erkennt eine finanzielle Due Diligence bei der IT nicht?
Eine finanzielle Due Diligence prüft Zahlen, Verträge und Bilanzpositionen. Sie zeigt nicht, ob eine Anwendung technisch veraltet ist, ob Investitionsstau ansteht, ob Wissen nur in einem Kopf existiert oder ob Sicherheitslücken bestehen. Diese Fragen beantwortet eine technische Due Diligence, die die finanzielle ergänzt, nicht ersetzt.
Wie erkennt man Abhängigkeiten von Schlüsselpersonen (Kopfmonopole)?
Kopfmonopole zeigen sich, wenn Zugänge, Passwörter, Konfigurationen oder Abläufe nur einer Person bekannt sind und nirgends dokumentiert stehen. Eine Kopfmonopol-Landkarte erfasst systematisch, welches Wissen an welche Person gebunden ist, und macht sichtbar, was seine Dokumentation oder Vertretung kostet.
Wann sollte ein Inhaber das IT-Lagebild vor der Übergabe erstellen?
Deutlich vor der ersten Käuferansprache oder Nachfolgeregelung, damit sich Investitionsstau und Kopfmonopole noch beheben statt nur noch offenlegen lassen. Auch ohne konkreten Verkaufsplan lohnt sich das Lagebild, sobald eine Nachfolge absehbar wird.
Was gehört zu einer technischen Due Diligence bei einer Nachfolge?
Architektur und Zustand der Systeme, Sicherheit und Zugriffe, laufende Kosten und Vertragslaufzeiten, Abhängigkeiten von Personen und Dienstleistern, der Lizenzbestand und seine Übertragbarkeit sowie die Frage, ob die vorhandene Dokumentation für ein neues Team überhaupt ausreicht.
Was bedeutet Investitionsstau, und wie wird er geschätzt?
Investitionsstau ist Technik, die längst hätte erneuert oder abgelöst werden müssen, aber weiterläuft, weil niemand die Investition freigegeben hat. Er lässt sich nicht auf den Franken genau beziffern, wohl aber als Bandbreite mit Begründung je Position, damit Käufer und Verkäufer eine gemeinsame Grundlage für die Verhandlung haben.
Steht bei Ihnen eine Nachfolge oder Übernahme an?
Dreissig Minuten, kein Vortrag.
