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Für Start-ups Scale-ups und Ventures

Ab zehn Mitarbeitenden ist IT kein Laptop mehr.

Kurzantwort

Es geht um Vorschriften, Risiken und die Kritikalität des Geschäfts.

Ivo Schönberner skizziert zwei Gründern ein Systemdiagramm am Whiteboard
Scale-up · Whiteboard

01 Schwelle

Was ändert sich ab etwa zehn Mitarbeitenden?

Die IT passt nicht mehr in einen Kopf. Aus Geräten werden Pflichten, Risiken und Kosten.

  • Zugriffe
  • Kundendaten
  • Kosten

02 Skalierung

Wie baut man IT, die das Wachstum trägt?

Mit moderner Technik ohne Altlasten, von Anfang an dokumentiert, und mit einer Kostenlogik, die zur Finanzierung passt.

  • Identität zuerst
  • Umgebungen getrennt von Anfang an
  • Playbooksdokumentierte Abläufe (SOPs), auditierbar

03 Formate

Sehen, hören, mitnehmen.

Film 04Ab zehn Leuten ist IT kein Laptop mehrIn Produktion
Podcast Lagebild · Folge 01Ab zehn Leuten ist IT kein Laptop mehrIn Vorbereitung
Download · Lagebriefing 06Situational Awareness aus Sicht von Gründern und Scale-upsIn Vorbereitung

Die ausführliche Fassung dieser Seite: Volltext als Markdown

FAQ Antworten

Fragen aus Scale-ups.

Ab wann braucht ein Unternehmen eine IT-Strategie?

Spätestens, wenn die IT nicht mehr in einem Kopf Platz hat. Das ist oft um zehn Mitarbeitende der Fall: Rollen, Zugriffe, Kundendaten, Verträge und die ersten Kundenanforderungen an Sicherheit lassen sich dann nicht mehr nebenbei führen.

Was ist bei IT für Scale-ups anders?

Das Tempo. Was heute für zwanzig Personen gebaut wird, muss in einem Jahr für hundert tragen, in mehreren Ländern und unter neuen Vorschriften. Moderne Technik ohne Altlasten macht das möglich, wenn sie von Anfang an dokumentiert und skalierbar aufgebaut ist.

CAPEX oder OPEX: wie soll IT finanziert werden?

Das hängt vom Exit-Horizont, der Bewertungslogik und dem Investorentyp ab, nicht von einer festen Regel. Abonnements und Cloud-Dienste sind laufender Aufwand (OPEX) und schonen die Liquidität; bei einem nahen Exit vermeidet das zusätzlich Investitionen, die ein Käufer oft nicht mitbezahlt. Eigene Hardware oder lokal betriebene Systeme sind Investitionen (CAPEX), die über die Zeit günstiger sein können und bei einem langfristigen Investor verhandelbar sind. Die Entscheidung gehört zur Finanzplanung und wird im Entscheidungslog begründet.

Warum getrennte Entwicklungs- und Produktivsysteme von Anfang an?

Weil sich Fehler, Testdaten und Experimente sonst direkt im laufenden Betrieb auswirken, und weil Kunden, Investoren und Auditoren zunehmend danach fragen. Wer Entwicklungs-, Test- und Produktivsysteme sowie die Trennung der Kundenmandanten erst nachträglich einzieht, baut bestehende Abläufe um und zahlt dafür deutlich mehr, als wenn die Trennung von Beginn an mitgeplant ist.

Welche Vorschriften kommen mit dem Wachstum?

Das hängt von Branche und Märkten ab. Mit Kunden in der EU kommt die DSGVO, mit Konzernkunden kommen Sicherheitsnachweise wie ISO 27001 oder TISAX, mit KI-Produkten der EU AI Act, in kritischen Sektoren Meldepflichten. Eine Übersicht steht auf der Seite Regulierung.

Wächst Ihre IT mit Ihrem Unternehmen?

Dreissig Minuten, kein Vortrag.

Ivo Schönberner an einer Seepromenade im Morgenlicht